18.08.2005

Nachrichtenarchiv 19.08.2005 00:00 Sieben Jahre Haft für Motassadeq

Das Oberlandesgericht Hamburg hat den Marokkaner Mounir El Motassadeq zu sieben Jahren Gefängnis wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verurteilt. Vom Vorwurf des mehrtausendfachen Mordes wurde er dagegen freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft hatte Motassadeq unter anderem Beihilfe zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York vorgeworfen. Mit dem Urteil blieb das Gericht deutlich unter der Forderung der Anklage. Sie hatte 15 Jahre verlangt. Zu dieser Strafe war der 31jährige zunächst in einem ersten Verfahren 2003 verurteilt worden. Dieses musste aber neu aufgerollt werden, weil Zeugenaussagen nicht berücksichtigt wurden.