09.08.2005

Nachrichtenarchiv 10.08.2005 00:00 Kolumbien: Massive Menschenrechtsverletzungen bei Indianern

In Kolumbien haben Vertreter der Ureinwohner schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen im Bürgerkrieg beklagt. So seien allein in diesem Jahr 66 Indianer ermordet und 24.000 vertrieben worden. Das betonte ein Sprecher der Nationalen Indianerorganisation zum Internationalen Tag der indigenen Völker . Zudem seien viele Ureinwohner entführt oder willkürlich verhaftet worden. Für mehr als ein Drittel der Verbrechen seien rechtsextreme Paramilitärs verantwortlich. Aber auch Polizisten, Soldaten und linke Guerilla-Kämpfer missachteten die Rechte der Indianer.