05.08.2005

Nachrichtenarchiv 06.08.2005 00:00 Regierung Simbabwes verweigert Gespräche mit Opposition

Die Regierung von Simbabwe will weiterhin keine Gespräche mit der Oppositionspartei "Bewegung für Demokratischen Wandel" führen. Es gebe keinen Grund für Verhandlungen, sagte ein Sprecher der Regierungspartei ZANU-PF dem südafrikanischen Rundfunk. Südafrika hatte den Beginn von Gesprächen mit der Opposition zu einer Vorbedingung für die Vergabe eines Kredites gemacht. Simbabwe benötigt das Geld, um Schulden beim Internationalen Währungsfonds zu begleichen und um Treibstoffe und Nahrungsmittel zu kaufen. Wenn Simbabwe nicht innerhalb von vier Wochen zahlen kann, droht dem Land der Ausschluß aus dem Währungsfonds.