20.07.2005

Nachrichtenarchiv 21.07.2005 00:00 Union: Kein Sonderprogramm für Ostdeutschland

Die Union wird im Osten keinen speziellen Wahlkampf führen. Das hat Kanzlerkandidatin Merkel jetzt in der Financial Times Deutschland klar gestellt. Angesichts der Haushaltslage könne es auch keine finanziellen Sonderprogramme für die neuen Bundesländer geben. Angesichts hoher Umfragewerte der Linkspartei im Osten muss die Union nach Ansicht von Thüringens CDU-Generalsekretär Mohring dort einen Wahlkampf führen, der das Duell Merkel gegen Lafontaine betone. Schröder spiele in den neuen Ländern nur eine untergeordnete Rolle. Der CDU-Landeschef von Mecklenburg-Vorpommern, Rehberg, warnte dagegen vor einem speziellen Ost-Wahlkampf. Rehberg ist der Meinung, der Westen haben ähnliche Probleme - auch dort gebe es strukturschwache Gebiete und eine hohe Arbeitslosigkeit. Unterstützung bekommt er dabei nun von oberster CDU-Stelle. Parteichefin Merkel stellte in der "Financial Times Deutschland" klar: Wir führen einen Wahlkampf für ganz Deutschland".