17.07.2005

Nachrichtenarchiv 18.07.2005 00:00 EU: Zwangsvertreibungen in Simbabwe verstossen gegen das Völkerrecht

Die EU-Außenminister haben "tiefste Besorgnis" über die Lage in Simbabwe geäußert. Die jüngsten Zwangsvertreibungen seien ein Verstoß gegen das Völkerrecht, heißt es in einer von ihnen in Brüssel verabschiedeten Erklärung. Nicht ausgeschlossen wird eine Verschärfung der seit 2002 geltenden EU-Sanktionen. Die Betroffenen der Vertreibungen in ländliche Gegenden litten unter akutem Nahrungsmittel-Mangel. Die Außenminister erklären sich bereit, die humanitäre Hilfe für die Betroffenen zu erhöhen. An Simbabwe appellierte die EU, Hilfsorganisationen ungehinderten Zugang zu den Bedürftigen zu gewähren.