15.07.2005

Nachrichtenarchiv 16.07.2005 00:00 PISA: Bundeselternrat macht soziale Verhältnisse verantwortlich

Für das unterschiedliche Abschneiden der Bundesländer bei der PISA-Studie sind nach Ansicht des Bundeselternrats die ungleichen wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse verantwortlich. Dagegen müsse die Politik etwas tun. Inbesondere am Beispiel Bayerns zeige sich, dass gut situierte Eltern ihren Kindern eine bessere Ausbildung ermöglichen könnten. Es sei ein Schulsystem zu fordern, das weniger stark auswählt und die Lust am Lernen fördert. Ein Problem sei auch weiterhin die sehr hohe Leseschwäche bei Schülern. Die Fähigkeit zu lesen sei jedoch Vorbedingung für alle anderen Kompetenzen, so der Bundeselternrat.