04.07.2005

Nachrichtenarchiv 05.07.2005 00:00 Neue Vorwürfe in der VW-Affäre

Die Schmiergeldaffäre bei VW weitet sich offenbar aus. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, entwickelten Volkswagen-Mitarbeiter für Geschäfte mit dem Konzern ein Geflecht von sechs weltweit tätigen Tarnfirmen. In diesem Zusammenhang sollen auch Schmiergelder geflossen sein. Nach derzeitigem Stand der Recherchen soll der Ex-Vorstand der VW-Tochter Skoda gemeinsam mit anderen VW-Mitarbeitern die Scheinfirmen-Idee entwickelt haben. Auch der inzwischen zurückgetretene langjährige Betriebsratschef von Volkswagen, Volkert, soll in die Affäre verwickelt sein.