29.06.2005

Nachrichtenarchiv 30.06.2005 00:00 Landenteignung von Ex-DDR-Bürgern ist rechtens

Deutschland hat mit der entschädigungslosen Landenteignung ehemaliger DDR-Bürger nicht gegen die Europäische Menschenrechtskonvention verstoßen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte wies in Straßburg in letzter Instanz eine Beschwerde von fünf ostdeutschen Klägern zurück, die ihre Grundstücke nach der Wiedervereinigung an die Bundesländer abtreten mussten. Die Flächen stammten aus der Bodenreform nach 1945. Sie waren in der DDR an Neubauern verteilt worden.