23.06.2005

Nachrichtenarchiv 24.06.2005 00:00 KJS: Rechte nutzen fehlende Jugendprojekte für ihre Ziele

Rechtsextremisten schlagen nach Einschätzung der Organisation "Katholische Jugendsozialarbeit (KJS)" zunehmend Profit aus der Schließung ostdeutscher Jugendprojekte. Wegen rückläufiger staatlicher Förderung müssten die freien Träger immer öfter Dienste und Einrichtungen aufgeben. Oft sprängen dann rechte Gruppierungen ein und eröffneten etwa einen Jugendclub. Hier müsse Alarm geschlagen werden. Die Hartz-IV-Reformen seien eine "Katastrophe" für Jugendliche mit Problemen. Das Prinzip Qualifizierung vor Beschäftigung habe offenbar ausgedient.  Benachteiligte Jugendliche würden in Ein-Euro-Jobs abgeschoben, kritisierte die KJS.