05.06.2005

Nachrichtenarchiv 06.06.2005 00:00 Weniger Zuzug von Spätaussiedlern

Die Zahl der nach Deutschland kommenden Spätaussiedler ist weiter rückläufig. Bis Ende Mai seien etwas mehr als 17.000 Spätaussiedler und ihre Angehörigen registriert worden, teilte der Bundesaussiedler-Beauftragte Kemper heute in Berlin mit. Das seien rund 19 Prozent weniger als im selben Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der neuen Aufnahmeanträge sei sogar um 30 Prozent gesunken. Kemper zufolge zeigten erste Erfahrungen mit dem neuen Zuwanderungsgesetz, dass Sprachtests in den Herkunftsländern nötig seien. Nach dem neuen Gesetz müssen jetzt auch Angehörige von Spätaussiedlern Grundkenntnisse der deutschen Sprache nachweisen.