31.05.2005

Nachrichtenarchiv 01.06.2005 00:00 ZdK-Präsident fordert mehr soziale Gerechtigkeit in der EU

Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Meyer, hat dazu aufgerufen, das Thema soziale Gerechtigkeit stärker auf die Tagesordnung der Europäischen Union zu setzen. Nach der Ablehnung der EU-Verfassung beim Referendum in Frankreich müsse über die Zukunft des Sozialstaates diskutiert werden, forderte Meyer. Das Nein vieler Arbeitnehmer und junger Franzosen zum Verfassungsvertrag sei kein prinzipielles Nein zu Europa. Es sei ein Symptom für den mangelnden Rückhalt der europäischen Politik in weiten Kreisen der französischen Bevölkerung. Die Angst vor einem sozialen Abstieg im Zuge der EU-Erweiterung habe dabei eine entscheidende Rolle gespielt, erklärte der Präsident der katholischen Laienorganisation.