13.05.2005

Nachrichtenarchiv 14.05.2005 00:00 PEN-Zentrum kritisiert glatte und unmenschliche Sprache

Das deutsche PEN-Zentrum beobachtet mit Sorge, daß die Sprache oft glatt und unmenschlich gebraucht wird. Die Vorsitzende der deutschen Sektion des Schriftstellerverbandes, Karin Clark, nannte als Beispiel den militärischen Begriff "Kollateralschaden" für zivile Opfer. Clark beklagte außerdem die weltweiten Menschenrechtsverletzungen gegen Schriftsteller und Journalisten. Allein auf der Liste des deutschen PEN-Zentrums stünden die Namen von 15 Frauen und Männern, deren Leben bedroht sei. Vor allem von den in China lebenden Kollegen gebe es seit Jahren kein Lebenszeichen mehr. - Vom kommenden Donnerstag an findet in Bochum die Jahrestagung des PEN-Zentrums Deutschland statt.