05.05.2005

Nachrichtenarchiv 06.05.2005 00:00 DRK: Wenn Zivildienst fällt, fehlen 12.000 Pflegehelfer

In der Debatte um die Wehrpflicht schlägt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) Alarm. Die Zukunft des damit verbundenen Zivildienstes mache große Sorgen, sagte DRK-Präsident Seiters der "Nordwest-Zeitung" im Vorfeld des Weltrotkreuztages am 8. Mai.  Wenn der Zivildienst mit Streichung des Wehrdienstes fallen sollte, dann fehlten allein beim Deutschen Roten Kreuz mehr als 12 000 Zivis besonders im Bereich Pflege. Ohne Zivis aber bleibe in der Pflege keine Zeit mehr für die persönliche Zuwendung. Bundesregierung und Bundestag müssten deshalb für einen Ausbau des freiwilligen sozialen Jahres sorgen, forderte Seiters.