26.04.2005

Nachrichtenarchiv 27.04.2005 00:00 Verweigerer des Kriegsdienstes diskutieren in Deutschland

Auf einer bundesweiten Vortragsreise wollen Kriegsdienstverweigerer der Alliierten darüber berichten, warum sie nicht als Soldaten gegen Hitler-Deutschland gekämpft haben. Nach Angaben des Versöhnungsbundes verweigerten in England 64.000 Männer während des Zweiten Weltkrieges den Waffendienst. Grund sei nicht Sympathie für Hitlers Ziele, sondern eine grundsätzliche Ablehnung des Kriegsdienstes gewesen. Viele der Männer seien zu Gefängnisstrafen verurteilt worden. In den USA wurden den Angaben zufolge rund 6.000 Kriegsdienstverweigerer zu Haftstrafen verurteilt. Auftakt der Rundreise ist die Jahrestagung des Versöhnungsbundes am 8. Mai in Sachsen-Anhalt.