24.04.2005

Nachrichtenarchiv 25.04.2005 00:00 Tarifverhandlungen der Länder gescheitert

Die Tarifverhandlungen im Öffentlichen Dienst der Länder sind gescheitert. Das hat nach dem Beamtenbund jetzt auch die Gewerkschaft Ver.di erklärt. Ver.di-Chef Bsirske sagte, flächendeckende Streiks werde es aber zunächst nicht geben. Die Gewerkschaften setzten vielmehr auf phantasievolle Aktionen und örtliche Arbeitsniederlegungen. Die Verhandlungen sind nach Gewerkschaftsangaben am Streit über Arbeitszeiten gescheitert. Ver.di besteht auf der 38,5 Stunden Woche, während die Länder längere Arbeitszeiten fordern.  - Die Bundesländer beschäftigen im Öffentlichen Dienst rund 900.000 Arbeiter und Angestellte.