23.04.2005

Nachrichtenarchiv 24.04.2005 00:00 Orthodoxie erhofft vom neuen Papst Zeichen des Spannungsabbaus

Die russisch-orthodoxe Kirche hofft auf ein "Zeichen guten Willens" vom neuen Papst. Damit sollten die seit zwei Jahrzehnten anhaltenden Spannungen zwischen dem Moskauer Patriarchat und Rom überwunden werden, erklärte der Leiter des "Außenamtes" des Patriarchats, Metropolit Kyrill, in einem Zeitungsinterview. Rom solle gegenüber Moskau deutlich machen, dass "die Katholiken nicht Gegner oder Konkurrenten, sondern offen für die Zusammenarbeit sind". Der Metropolit erinnerte an die besondere Aufmerksamkeit für die Ostkirchen, die Papst Benedikt XV. an den Tag gelegt habe.