02.04.2005

Nachrichtenarchiv 03.04.2005 00:00 Politiker und Staatschefs sprechen Papst großen Respekt aus

Uno-General-Sekretär Kofi Annan: "Ich bete für ihn, so wie er für mich gebetet hat, für Frieden. Er war ein Mann des Friedens und unterstützte die Vereinten Nationen. Ich erinnere mich an Treffen mit ihm, besonders als wir in seinen Privaträumen saßen und über Fragen des Krieges und des Friedens gesprochen haben. Er war stets besorgt um die Welt, in der wir leben. Und wie ich glaubte er, dass es im Krieg nur Verlierer gibt." ---- Bundeskanzler Gerhard Schröder: "Papst Johannes Paul II. hat Geschichte geschrieben; er hat durch sein Wirken und durch seine beeindruckende Persönlichkeit unsere eine Welt verändert. Schröder nannte den gebürtigen Polen einen unermüdlichen und entschlossenen Kämpfer für den Frieden, für Menschenrechte, Solidarität und soziale Gerechtigkeit. Dafür habe er weltweit Anerkennung und Beachtung gefunden. Junge Menschen seien für den Papst Hoffnungsträger gewesen. "Sie werden seine Botschaft weitertragen."---- Bundesaußenminister Joschka Fischer hat Johannes Paul II. als "außergewöhnlichen Papst und herausragende Persönlichkeit unserer Zeit" gewürdigt. Seine persönlichen Begegnungen mit dem Papst seien stets von dessen menschlicher Anteilnahme, Verbundenheit mit Deutschland und der Entwicklung Europas geprägt gewesen.---- US-Präsident George W. Bush: "Die katholische Kirche hat ihren Hirten verloren. Die Welt hat einen Champion der menschlichen Freiheit verloren. Ein guter und gläubiger Diener Gottes wurde heimgerufen. Papst Johannes Paul II. selbst war eine Inspiration für Millionen Amerikaner und für viele mehr in der Welt." ---- Der britische Premierminister Tony Blair: Sein ganzes Leben lang habe er auf der Seite der Unterdrückten gestanden, "ob als junger Mann während der Nazi-Besatzung in Polen oder später als Herausforderer des Kommunismus".. ---- Israels Vize-Ministerpräsident Schimon Peres: "Papst Johannes Paul II, hatte nicht nur einen großen Geist, sondern einen guten Geist. Auch wenn er den Katholizismus repräsentierte, schaffte er es mit seinem Talent und seiner Persönlichkeit, unsere gesamte globale Gesellschaft zu repräsentieren."------- Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl: " Papst Johannes II. habe "zu den epochalen Veränderungen in Deutschland und Europa einen entscheidenden Beitrag geleistet. Er war und bleibt eine der ganz großen Gestalten des 20. und 21. Jahrhunderts."------ Die Grünen-Vorsitzenden Claudia Roth und Reinhard Bütikofer: "Er war mit deutlicher Stimme Mahner und moralische Instanz. Er war ein Kirchenführer, der Türen für Neues öffnete und gleichzeitig Kontroversen provozierte."-------- CDU-Vorsitzende Angela Merkel: "Er hat einen wesentlichen Beitrag zur Überwindung der Diktaturen und des Eisernen Vorhangs quer durch Europa geleistet. Gerade wir Deutschen werden uns immer wieder mit großer Dankbarkeit an Papst Johannes Paul II. erinnern." Die CDU nehme "mit Dankbarkeit