24.03.2005

Nachrichtenarchiv 25.03.2005 00:00 Kirchen betonen Symbolkraft der Karwoche

Die Kirche haben zum Ende der Karwoche die Symbolik der Feiern betont. Kölns Kardinal Meisner machte in seiner Gründonnerstags-Predigt auf die Doppeldeutigkeit des Tages aufmerksam: Es sei ein Tag des Erschreckens und des Dankens, der Freude und der Traurigkeit, der Liebe und des Verrats. Münchens Kardinal Friedrich Wetter sagte, Gott habe im Kreuzestod seines Sohnes die "Ordnung wiederhergestellt und mit der Welt sich versöhnt". Mit der Sünde seien die vielen Kreuze in die Welt gekommen. Denn Gott habe den Menschen mit Freiheit ausgestattet und sei dabei das Risiko eingegangen, dass diese Freiheit missbraucht werde. Der Ratsvorsitzende der evangelischen Kirche , Bischof Huber sagte in Berlin, wer auf das Kreuz Jesu schaue, könne sich nicht von denen abwenden, die am Rand der Gesellschaft stehen.