16.03.2005

Nachrichtenarchiv 17.03.2005 00:00 Wissenschaftler: Menschenrechte sind nicht bloße Zugeständnisse

Vor einer Auflösung der Menschenrechte in einer "diffusen Werterhetorik" hat der Chef des Deutschen Menschenrechtsinstituts, Bielefeldt, gewarnt. Menschenrechte seien keine Gefühls- oder Geschmacksfrage, sondern genau formulierte Rechtsnormen, sagte er bei einer UN-Tagung . Menschenrechte würden zwar weltweit kaum noch offen bestritten- Immer öfter aber würden sie etwa durch kulturelle oder sicherheitspolitische Erwägungen relativiert. Umso wichtiger sei es deshalb, deutlich zu machen, dass diese Rechte keine Zugeständnisse seien, sondern jedem Menschen gleichermaßen zukämen, so Bielefeldt.