12.03.2005

Nachrichtenarchiv 13.03.2005 00:00 Caritasverband: Versorgung von Sterbenden ist unzureichend

Der Deutsche Caritasverband hat erneut eine angemessene Versorgung von Sterbenden gefordert. Anlaß ist die aktuelle Debatte zum Zwischenbericht der Enquetekommission Ethik und Recht der modernen Medizin. Neben der Patientenverfügung müßten auch bessere Schmerztherapien und ein ausreichendes Hospizangebot sichergestellt werden. Das erklärte Caritaspräsident Peter Neher. In Deutschland sei die Versorgung von Sterbenden bislang unzureichend. In der Schmerztherapie bestehe ein riesiger Nachholbedarf. Vorbildlich ist aus Sicht des Caritaspräsidenten die Versorgung schwerstkranker Menschen beispielsweise in Frankreich. Dort habe jeder Kranke ein Recht auf schmerztherapeutische Betreuung.