01.03.2005

Nachrichtenarchiv 02.03.2005 00:00 Armutsrisiko steigt bei mangelnder Alltagsbewältigung

Familien, die im Alltag schlecht zurechtkommen, haben ein höheres Armutsrisiko. Das erklärt die Gießener Armuts- und Familienforscherin Meier-Gräwe. Kinder müßten früh lernen, welche Rolle Ernährung, der Umgang mit Geld oder die Unterstützung durch Freunde für sie spielen. Meier-Gräwe plädierte dafür, den Armutsbegriff weit zu fassen. Studien hätten gezeigt, dass die Höhe des Einkommens allein wenig über die Armutslage von Haushalten aussagt.