16.02.2005

Nachrichtenarchiv 17.02.2005 00:00 Keine Gesetzesänderung bei Spätabtreibung notwendig

Die Bundesregierung sieht weiter keine Notwendigkeit für Gesetzesänderungen bei Spätabtreibungen. Familien-Staatssekretärin Riemann-Hanewinckel bekräftigte diese Auffassung nach einer Bundestagsanhörung. Wenn Beratung zur Pflicht werde, bringe das "überhaupt nichts Gutes", sagte sie der Katholischen Nachrichten-Agentur. Walter Bayerlein vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken sprach sich für eine Erweiterung des Bürgerlichen Gesetzbuches aus, um explizit die Bewertung des Kindes-Daseins als "Schadensquelle" zu unterbinden. Als Spätabtreibungen gelten Schwangerschaftsabbrüche nach der 23. Schwangerschaftswoche.