15.02.2005

Nachrichtenarchiv 16.02.2005 00:00 Konvertierte Iranerin wird vorerst nicht abgeschoben

Die 24-jährige Zahra Kameli wird vorerst nicht in den Iran abgeschoben. Sie sei zur Zeit weder ausreise- noch transportfähig, sagte ein Sprecher des niedersächsischen Innenministeriums der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA). Die ärztliche Bestätigung gelte bis zum 7. März. Das Bundesinnenministerium wollte sich zu einem möglichen neuen Asylverfahren nicht äußern. Dieses wird von Kirchen und mehreren Menschenrechtsorganisationen gefordert. Kameli ist zum christlichen Glauben konvertiert und deshalb im Iran von der Hinrichtung bedroht.