08.02.2005

Nachrichtenarchiv 09.02.2005 00:00 Übergangsregelung bei Einbürgerung von Deutschtürken gefordert

Im Streit um die Staatsangehörigkeit von Deutschtürken hat die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) eine Übergangsregelung gefordert. Betroffen seien bis zu 50.000 Deutschtürken, aber auch "einige Zehntausend Aussiedler", so TGD-Chef Keskin in Berlin. Bei dem Streit geht es um eingebürgerte Türken, die nach dem 1. Januar 2000 erneut die türkische Staatsbürgerschaft erworben hatten und deshalb vom Verlust der deutschen Staatsangehörigkeit bedroht sind.  Die Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Sonntag-Wolgast (SPD), appellierte an die Länderinnenminister, in diesen Fällen unbürokratische Lösungen zu wählen.