27.01.2005

Nachrichtenarchiv 28.01.2005 00:00 Papst fordert internationale Vermittlung im Konflikt um Berg-Karabach

Papst Johannes Paul II. hat eine internationale Vermittlung im Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan gefordert. Ein dauerhafter Friede in der Region Berg-Karabach könne nur durch beiderseitigen Gewaltverzicht, geduldigen Dialog und "aktive internationale Vermittlung" zu Stande kommen. Das sagte Johannes Paul II. heute im Vatikan in einer Ansprache an den armenischen Staatspräsidenten Kocharian. Der Heilige Stuhl werde alle Bemühungen in diese Richtung unterstützen. Anlaß war eine Audienz für den armenischen Präsidenten, der dem Papst einen Gegenbesuch zu dessen Visite in Eriwan im Jahr 2001 abstattete.