16.01.2005

Nachrichtenarchiv 17.01.2005 00:00 "Lebenshilfe" kritisiert Antidiskrminierungs gesetz

Die Bundesvereinigung Lebenshilfe hat den Entwurf des Antidiskriminierungsgesetzes als zu unpräzise kritisiert. Benachteiligungen von Behinderten seien gerade bei Abschlüssen von Versicherungen weiterhin zu befürchten, erklärte der Verein für Menschen mit geistiger Behinderung in Berlin. Unterschiedliche Prämienhöhen und Risikoausschlüsse bei Privatversicherungen seien weiterhin erlaubt. Dies könne dazu führen, dass Personen mit geistiger Behinderung der Abschluss von Haftpflicht-und Unfallversicherungen erschwert werde, fürchtet die Organisation.