09.01.2005

Nachrichtenarchiv 10.01.2005 00:00 GfbV: Ägyptens Präsident verharmlost Diskriminierung der Kopten

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirft Ägyptens Staatspräsident Mubarak vor, die Diskriminierung der christlichen Kopten zu verharmlosen. Mubarak bestritt am Sonntag öffentlich, daß Kopten eine Minderheit seien und bedrängt würden. Die Gesellschaft für bedrohte Völker weist dagegen auf die Behandlung der Kopten als Bürger zweiter Klasse hin. Allein wegen ihrer Religionszugehörigkeit dürften sie nicht Bürgermeister, Gouverneur, Universitätsdozent werden. Auch von anderen führenden Positionen sind die Kopten ausgeschlossen. Allerdings protestierten sie im Gegensatz zu früher jetzt immer mehr öffentlich gegen die Diskriminierung in Ägypten, so die Gesellschaft für bedrohte Völker.