03.01.2005

Nachrichtenarchiv 04.01.2005 00:00 Papst: Solidarität mit Opfern macht Hoffnung

Papst Johannes Paul II. hat angesichts der Flutkatastrophe in Asien betont, dass Gott die Menschen nicht im Stich lasse. Beim Angelus-Gebet sagte er am Sonntag vor rund 50.000 Menschen auf dem Petersplatz, der Glaube lehre, dass Gott die Menschen auch in den schwersten und schmerzhaftesten Prüfungen nicht allein lasse. Es war das fünfte Mal, dass sich der Papst zu der Katastrophe äußerte; seinen ersten Solidaritätsaufruf verlas er bereits am Mittag des zweiten Weihnachtsfeiertages. Am Neujahrstag hatte der Papst erklärt, die weltweite Welle der Solidarität mit den Opfern sei ein Grund zur Hoffnung. Er freue sich über den "Wettlauf der Solidarität", der sich in allen Teilen der Erde entwickle. Diese Solidarität und die Hilfe Gottes seien die Grundlage für die Hoffnung auf bessere Tage im neuen Jahr. Zugleich brachte der Papst erneut sein Mitgefühl zum Ausdruck und versicherte die Angehörigen der Opfer seines Gebets.