29.12.2004

Nachrichtenarchiv 30.12.2004 00:00 Mehr als 1000 deutsche Touristen werden noch vermisst

Der Krisenstab im Auswärtigen Amt in Berlin hat neue Zahlen zu deutschen Opfern und Verletzten in Südasien mitgeteilt. Staatssekretär Scharioth sagte, dass bisher 33 Tote identifiziert seien, 26 von ihnen starben in Thailand, sieben in Sri Lanka. Außerdem wurden bisher 260 Verletzte registriert. Der deutsche Botschafter in Sri Lanka, Jürgen Weerth, sagte, dass alle ausreisewilligen Deutschen ausgeflogen seien. Nach Angaben der Botschaft wurden rund 3000 Deutsche in ihre Heimat gebracht. Ein Bericht, wonach 21 deutsche Hotelgäste des "Magic Lagoon" im thailändischen Khao Lak gerettet wurden, hat sich als falsch herausgestellt.