27.12.2004

Nachrichtenarchiv 28.12.2004 00:00 Jesuit Hengsbach rügt Kirchen und Wohlfahrtsverbände

Der Frankfurter Sozialethiker Friedhelm Hengsbach hat Kirchen und Wohlfahrtsverbänden vorgeworfen, die gesellschaftlich Benachteiligten zu vergessen. Stattdessen würden die Kirchen das "Lied der politischen und auch der wirtschaftlichen Elite" mitsingen, sagte der Jesuit. Caritas und Diakonie hielt er vor, mit Hartz IV auch noch ein Geschäft zu machen, indem sie Ein-Euro-Jobs anböten. So könnten liegen gebliebene Arbeiten erledigt werden, ohne dass qualifizierte Leute eingestellt werden müssten.