09.12.2004

Nachrichtenarchiv 10.12.2004 00:00 Medienvertreter fordern mehr Schutz für Journalisten weltweit

Medienorganisationen haben zum Internationalen Tag der Menschenrechte an diesem Freitag mehr Schutz für Journalisten in aller Welt gefordert. Die Zahl der Todesfälle habe mit 120 in diesem Jahr ein erschreckendes Ausmaß erreicht, erklärten der Deutsche Journalisten-Verband und die Internationale Journalisten-Föderation. Seit der US-Invasion im Irak seien dort 67 Mitarbeiter von Medien ums Leben gekommen. Nach Angaben von «Reporter ohne Grenzen» sind weltweit rund 200 Journalisten inhaftiert. Mehr als die Hälfte der 191 UN-Mitgliedsstaaten unterdrücke das Recht auf freie Meinungsäußerung systematisch, darunter China, Kuba und Nordkorea.