09.12.2004

Nachrichtenarchiv 10.12.2004 00:00 Kenianische Umweltschützerin erhielt Friedensnobelpreis

Der diesjährige Friedensnobelpreis ist an die kenianische Umweltaktivistin Wangari Maatai verliehen worden. Sie ist die erste Frau aus Afrika, die das norwegische Nobelkomitee in Oslo mit der Auszeichnung ehrte. In ihrer Dankesrede erklärte sie, wenn es der Umwelt gut gehe, könne Frieden entstehen. Gleichzeitig rief sie Afrika zur Demokratie auf. Maathai hatte 1977 in Kenia das größte Aufforstungsprojekt in Afrika ins Leben gerufen. Ihr Ziel war dabei nicht nur der Umweltschutz; auch Arbeitsplätze sollten durch das Projekt entstehen und insbesondere die Frauen gestärkt werden. Mehr als 30 Millionen Bäume wurden seither gepflanzt; zehntausende Menschen fanden durch das Projekt Arbeit.