08.12.2004

Nachrichtenarchiv 09.12.2004 00:00 Studie: Tausend Menschen sterben täglich bei Krieg im Kongo

Der Krieg im Kongo fordert 1.000 Menschenleben pro Tag. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie der US-Menschenrechtsorganisation IRC. Demnach hat der Konflikt in den vergangenen sechs Jahren knapp 4 Millionen Menschen das Leben gekostet. Die internationale Hilfe für den Kongo sei bedeutend geringer als beispielsweise für den Irak, so die Studie. - Offiziell haben Ruanda und Kongo im vergangenen Jahr Frieden geschlossen. Bis heute aber befinden sich ruandische Truppen im Kongo. Ruandas Regierung begründet die Invasion im Ostkongo damit, sie wolle dort bewaffnete Hutu Milizen suchen. Laut Caritas International ist das nur ein Vorwand.