18.11.2004

Nachrichtenarchiv 19.11.2004 00:00 EU-Parlament: Keine Todesstrafe gegen tibetischen Oppositionellen

Das Europäische Parlament hat von China ein faires Gerichtsverfahren für einen tibetischen Oppositionellen verlangt. Die Hinrichtung des vor zwei Jahren zum Tode verurteilten buddhistischen Mönchs müsse verhindert werden, erklärten die Europaabgeordneten in Straßburg. Es müsse gewährleistet sein, daß der Tibeter in der Haft nicht mißhandelt wird. Weiter forderten die Abgeordneten die EU und die Mitgliedstaaten auf, gegenüber der Volksrepublik China auf die Achtung der religiösen Rechte und der Religionsfreiheit des tibetischen Volkes zu drängen. Zudem sollte die EU einen Sonderbeauftragten für Tibet ernennen.