17.11.2004

Nachrichtenarchiv 18.11.2004 00:00 Kirchliche Mitarbeiter fürchten Stellenabbau durch Ein-Euro-Jobs

Mitarbeiter der katholischen Kirche in Deutschland fürchten mittelfristig einen Stellenabbau in kirchlichen Einrichtungen durch so genannte Ein-Euro-Jobs. Die Sorge sei berechtigt, daß reguläre Arbeitsplätze nach und nach in Arbeitsgelegenheiten nach dem Hartz-IV-Gesetz umgewandelt würden. Das sagte der Vorsitzende der Mitarbeitervertreter im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz, Däggelmann. Vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Drucks in vielen Einrichtungen sei die Gefahr groß, daß Mitarbeiter entlassen würden und bald darauf an der gleichen Stelle zu den Bedingungen von Hartz IV arbeiten müßten.