01.11.2004

Nachrichtenarchiv 02.11.2004 00:00 Hospiz-Stiftung beklagt "Flucht vor Trauer"

Die Deutsche Hospiz-Stiftung in Berlin hat eine verbreitete "Flucht vor Trauer" beklagt. Die Menschen feierten lieber Halloween, anstatt sich mit Trauer oder auch dem eigenen Tod auseinander zu setzen. Zugleich nehme die Zahl der psychisch Kranken zu, die "weggedrückten Gefühle" äußerten sich in Depressionen, so der Sprecher der Stiftung, Brysch. Menschen müssten trauern, damit sie nicht krank würden. Das Erinnern an die eigene Endlichkeit könne auch die Lebensqualität steigern. Denn auf diese Weise würde den Menschen wieder klar, was wichtig sei und was nicht.