20.10.2004

Nachrichtenarchiv 21.10.2004 00:00 WWF: Planet in Schieflage

Die Menschheit lebt deutlich über ihre Verhältnisse - zu diesem Ergebnis kommt der World Wildlife Fund (WWF) in seinem jetzt vorgestellten „Living Planet Report 2004“. Der natürliche Reichtum der Wälder, Flüsse und Meere habe in den vergangenen 30 Jahren rapide abgenommen. Die Menschen verbrauchten 20 Prozent mehr als der Planet an Naturschätzen hervorbringe. Peter Prokosch, Geschäftsführer des WWF Deutschland, sagte, die Menschen verursachten derzeit den größten Rückgang von Tier- und Pflanzenbeständen seit dem Verschwinden der Dinosaurier. Besonders alarmierend sei der Energiehunger. Deshalb komme es vor allem darauf an, Druck auf die Entscheidungsträger in aller Welt auszuüben, um erneuerbare Energien und effiziente Technologien voranzutreiben.