19.10.2004

Nachrichtenarchiv 20.10.2004 00:00 Unions-Vorstoss gegen Spätabtreibungen

Die Unionsfraktion im Bundestag macht einen Vorstoss gegen Spätabtreibungen. Nach dem Scheitern einer fraktionsübergreifenden Initiative fordert sie  die Bundesregierung auf, einen Gesetzentwurf zur "wirksamen Vermeidung" der Spätabtreibungen vorzulegen. Der gegenwärtige Schutzstandard auch des behinderten ungeborenen Lebens genüge nicht den verfassungsrechtlichen Anforderungen, betonten die Fraktionsvize Bosbach und Böhmer (CDU) in Berlin,  Als Spätabtreibungen gelten Schwangerschaftsabbrüche ab der 23. Schwangerschaftswoche. Sie sind nur aus medizinischen Gründen zulässig. Diese Gründe werden aber immer häufiger für Abtreibungen bis kurz vor der Geburt genannt.