12.10.2004

Nachrichtenarchiv 13.10.2004 00:00 HVD: Stuttgart interpretiert "Kopftuchverbot" einseitig

Der Humanistische Verband Deutschlands HVD hat der baden-württembergischen Landesregierung vorgeworfen, gegen das staatliche Neutralitätsgebot zu verstoßen. Die Entscheidung des Stuttgarter Kultusministeriums, die Ordenstracht bei Lehrerinnen an Schulen des Landes zu erlauben, sei nicht nachvollziehbar. Religiöse Zeichen hätten unabhängig von der konkreten Religion in öffentlichen Schulgebäuden nichts zu suchen, so der HVD. Der Staat sei zu religiöser und weltanschaulicher Neutralität verpflichtet.