11.10.2004

Nachrichtenarchiv 12.10.2004 00:00 Erzieherinnen: Arme Kinder in Kindergärten und Horten fördern

Viele Erzieherinnen fühlen sich nicht ausreichend auf den Umgang mit Armut bei Kindern vorbereitet, dabei haben bereits 90 Prozent der Fachkräfte täglich mit dem Thema zu tun. Das geht aus dem Projekt "Arme Kinder in Kindertageseinrichtungen" des Caritasverbandes im Erzbistum Köln hervor. Die Ergebnisse der Befragung in gut 500 Kindergärten und Horten wurden am Montag vorgestellt. Etwa 15 bis 20 Prozent der Kinder in Deutschland sind den Angaben zufolge von Armut betroffen. Folgen sind schlechte Gesundheit, unangemessene Kleidung, falsche Ernährung, mangelnde sprachliche und kulturelle Kompetenzen und soziale Isolation. Aus Sicht der Erzieherinnen sei es wichtig, die betroffenen Kinder in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und die Eltern zu unterstützen.