06.10.2004

Nachrichtenarchiv 07.10.2004 00:00 Organisation klagt: "Worten folgen keine Taten im Sudan"

Die Lage der sudanesischen Flüchtlinge im Tschad spitzt sich weiter zu, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker. Die meisten Staaten ließen ihren Hilfszusagen für die Vertriebenen aus der Krisenregion Darfur keine Taten folgen, so ein Sprecher der Menschenrechtsorganisation. Eine angemessene Versorgung der Flüchtlinge sei noch nicht einmal bis zum Jahresende gesichert. Bis Ende Dezember ist der Gesellschaft zufolge mit der Flucht von rund 100.000 weiteren Menschen in den Tschad zu rechnen. Die Lager seien aber schon jetzt überfüllt.