18.09.2004

Nachrichtenarchiv 19.09.2004 00:00 CDU in Sachsen braucht Partner - Koalition in Brandenburg bleibt

Nach den Hochrechnungen sieht es so aus, daß die SPD/CDU-Koalition in Potsdam ihre Arbeit fortsetzen kann. Die CDU in Sachsen verliert 13 Prozent im Vergleich zur letzten Wahl, kann damit nicht mehr alleine regieren und wird einen Koalitionspartner benötigen. Die Befürchtungen hinsichtlich eines Stimmenzuwachses für die rechtsextremen Parteien haben sich bestätigt. In beiden Ländern ist die PDS zweitstärkste Partei. Laut ARD-Hochrechung erhält die CDU in Sachsen 43,2 Prozent, die SPD erleidet mit knapp 9,6 Prozent eine herbe Niederlage, auf die PDS entfallen 22,6 Prozent. Ob die Grünen den Einzug in den Landtag schaffen, ist noch offen, sie liegen bei 5 Prozent. Die FDP erzielt 5,8 Prozent und zieht somit in den Landtag ein. Die NPD hat 8,9 Prozent erreicht - wie befürchtet ein hohes Ergebnis. - In Brandenburg sieht es so aus: SPD knapp 32,7 Prozent, CDU 19,6 Prozent, PDS 28,3 Prozent. Die DVU liegt bei 5,9 Prozent. Grüne und FDP scheitern an der 5 Prozent-Hürde. - Die Wahlbeteiligung lag in Sachsen bei 59 Prozent, in Brandenburg bei 54 Prozent.