05.09.2004

Nachrichtenarchiv 06.09.2004 00:00 "Ein-Euro-Jobs" - Regierung und Verbände einigen sich auf Standards

Sozialministerin Ulla Schmidt und Familienministerin Renate Schmidt haben sich mit den Wohlfahrtsverbänden auf Standards für Ein-Euro-Jobs verständigt. Nach einem Treffen sagte Sozialministerin Schmidt heute, die Hartz IV-Reform böte "Chancen, die wir nutzen können". Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege sieht in der Startphase ein Potential für deutlich über 10.000 Jobs. Familienministerin Renate Schmidt verwies auf 60.000 unbesetzte Zivildienststellen bei den Wohlfahrtsverbänden. Diese Plätze würden als erste für Zusatzjobs in Frage kommen. Langzeitarbeitslose könnten in Altenheimen, Behindertenwerkstätten, Krankenhäusern und ambulanten Diensten tätig werden. Entscheidend sei, so die Ministerinnen, daß sie zusätzliche Arbeit verrichten und dabei für soziale Tätigkeiten qualifiziert würden. Dies könne Langzeitarbeitslosen helfen, eine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt zu finden.