01.09.2004

Nachrichtenarchiv 02.09.2004 00:00 Human Rights Watch kritisiert kongolesische Justiz

Die kongolesische Justiz verfolgt nach Ansicht der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch Verbrechen gegen die Menschlichkeit nicht intensiv genug. Bewaffnete Auseinandersetzungen im Nordosten des Kongo zwischen Rebellen, ethnischen Gruppen und ausländischen Kämpfern hätten immer wieder zu Gräueltaten geführt, die nicht bestraft worden seien. Human Rights Watch forderte die internationale Gemeinschaft und die Übergangsregierung des westafrikanischen Landes auf, die lokalen Gerichte finanziell zu unterstützen. Davon hänge der Wiederaufbau des nationalen Rechtssystem ab. Zwar hätten sich die Kampfhandlungen seit Jahresbeginn vermindert, die Menschenrechtsverletzungen hielten aber an.