31.08.2004

Nachrichtenarchiv 01.09.2004 00:00 Zentralrat der Muslime verurteilt irakische Geiselnahme

Der Zentralrat der Muslime in Deutschland hat die Geiselnahme von zwei französischen Journalisten im Irak und die gegen sie ausgesprochene Todesdrohung durch islamistische Extremisten verurteilt. Im Islam gebet es keine Entschuldigung für Terror und Gewalt gegen Unschuldige. Das erklärte der stellvertretende Zentralrat-Vorsitzende Hobohm in Eschweiler. Die Geiselnehmer verlangen von der französischen Regierung die Rücknahme des "Kopftuchgesetzes", das morgen im Kraft treten soll und in Schulen das Tragen von auffälligen Glaubenssymbolen wie Kopftüchern, jüdischer Kippa oder Kreuze verbietet.