26.08.2004

Nachrichtenarchiv 27.08.2004 00:00 Leichte Entspannung in Burundi

Burundi hat seine nach dem Massaker von Gatumba geschlossene Grenze zur Demokratischen Republik Kongo wieder geöffnet. Wie der kirchliche Nachrichtendienst Misna in Rom unter Berufung auf einen burundischen Regierungssprecher berichtete, erhofft sich die Regierung in Bujumbura von der Maßnahme eine wirtschaftliche und politische Entspannung. Allerdings hat die kongolesische Regierung ihrerseits die Grenze noch nicht wieder geöffnet. Am 15. August waren rund 160 kongolesische Tutsi-Flüchtlinge in einem grenznahen UN-Flüchtlingslager in Burundi ermordet worden. Zu der Tat bekannte sich eine radikale Hutu-Organisation.