17.08.2004

Nachrichtenarchiv 18.08.2004 00:00 Clement: Öffentlich geförderte "Ein-Euro-Jobs" für Langzeitarbeitslose

Bundesarbeitsminister Clement (SPD) will mindestens 600.000 Langzeitarbeitlosen einen  Bischof Reinelt: Statt Reiche untere Einkommen entlasten!knaDer katholische Bischof von Dresden-Meißen, Reinelt, hat die von der Bundesregierung geplanten Steuersenkungen bei Spitzeneinkommen kritisiert.  Entlastet werden müssten angesichts der bevorstehenden Sozialkürzungen statt dessen vor allem die unteren Einkommen . Angesichts des Mangels an Arbeitsplätzen äußerte der katholische Bischof auch Zweifel an einem Erfolg der Hartz IV-Reformen in Ostdeutschland. Bestraft würden Menschen, die absolut keine Möglichkeit hätten Arbeit zu finden, sagte Reinelt der Katholischen Nachrichtenagentur.öffentlich geförderten "Ein-Euro-Job" anbieten. Diese Arbeitslosen könnten mit Nettoeinkommen zwischen 850 und 1.000 Euro pro Monat rechnen. Nach der Arbeitsmarktreform Hartz IV könne diese Beschäftigungsmöglichkeit für rund 20 Prozent der Langzeitarbeitslosen von der Bundesagentur für Arbeit zum Beispiel in Kommunen, Wohlfahrtsverbänden und Stiftungen gefördert werden. Die Arbeitsplätze sollten mit bis zu zwei Euro pro Stunde bezuschusst werden, so Clement in der Zeitung "Die Welt".