14.08.2004

Nachrichtenarchiv 15.08.2004 00:00 Burundi: Rebellen ermorden 156 Flüchtlinge

Ein Massaker mit 156 Toten in einem Flüchtlingslager der Vereinten Nationen in Burundi hat international Entsetzen ausgelöst. UN-Flüchtlingshochkommissar Ruud Lubbers verurteilte die Morde auf das Schärfste. Am Freitagabend hatten bewaffnete Angreifer ein Lager nahe der kongolesischen Grenze überfallen und Angehörige des Tutsi-Volkes ermordet. Die Opfer seien vor allem Frauen und Kinder, hieß es. Zu der Tat bekannten sich burundische Hutu-Rebellen der sogenannten "Nationalen Befreiungskräfte".