05.08.2004

Nachrichtenarchiv 06.08.2004 00:00 Medienbranche kritisiert Pläne zum "Großen Lauschangriff"

Die Medienbranche hat grundlegende Änderungen an den Plänen des Bundesjustizministeriums zum "Großen Lauschangriff" gefordert. Der vorliegende Referentenentwurf aus dem Bundesjustizministerium bedeute "den Tod des investigativen Journalismus", erklärte der Bundesvorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV), Konken. Der Entwurf stelle im Einzelfall Bedürfnisse der Strafverfolgung über den Informantenschutz von Journalisten. Überwachungsfreie Arbeitsbedingungen für Journalisten seien aber eine "wesentliche Grundbedingung für die Presse- und Rundfunkfreiheit", betonten Journalisten-, Verleger - und Privatfunkverbände.