03.08.2004

Nachrichtenarchiv 04.08.2004 00:00 Giordano gegen Entschädigungsforderungen Vertriebener

Der Schriftsteller Ralph Giordano hat vom "Bund der Vertriebenen" ein klares Bekenntnis zum Verzicht auf Entschädigung gefordert. 60 Jahre nach Kriegsende sollte es keine Entschädigungs-Forderungen mehr geben, egal von welcher Seite sie kämen. Das sagte Giordano in einem Interview des "Kölner Stadt-Anzeiger". Er sei empört über «diese Art von Revanchismus» und diesen «Ungeist von gestern». Die von Vertriebenen getragene «Preußische Treuhand» hatte Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte angekündigt.